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1899 wird in Marl die Zeche Auguste Victoria gegründet. Brassert entsteht 1906.

1914 zieht die Bergmannsfamilie Theodor Pannek von Gelsenkirchen nach Marl.

Theodor Pannek

 

1916 finden die Versammlungen bei der Familie Johann Toporzysek in Drewer statt.

1919 Im Juli fährt die Hertener Sonntagsschule mit drei vollbesetzten Straßenbahnwagen nach Marl-Sinsen zum Sonntagsschulausflug.

1920 kauft Familie Pannek in Marl das Haus "Bergstraße 99" und eröffnet ein Lebensmittelgeschäft. Die Versammlungen finden ab sofort hier statt. Damit hat die später eigenständige Gemeinde Marl bereits ihren endgültigen Standort.

1925 wird die Frauengruppe gegründet.

1927 sind 57 Kinder in der Sonntagsschule.

1932 Es herrscht die Zeit der großen Arbeitslosigkeit. Auch in der Gemeinde treten politische Spannungen auf. Es gibt sowohl Sympathisanten der Kommunisten als auch der Nationalsozialisten. Eine Marler Familie wandert nach Rußland aus.

1934 In Marl-Hüls wird auf dem Platz neben dem Gemeindegasthaus acht Tage lang Volksmission durchgeführt. Dazu kommt der Missionswagen der deutschen Baptisten mit Pastor Friedrich Sontheimer. Die Baukommission stellt den Bau an der Hochstraße in Herten zurück und beschließt den Bau einer Kapelle in Marl-Drewer an der damaligen Adolf-Hitler-Straße für 9.750 RM. Das Grundstück wird von Bruder Horn für 1.200 RM gekauft.

1935 In Marl wird die Zoar-Kapelle eingeweiht.

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1949 Im 1. Juni wird die Hertener Zweiggemeinde Marl-Drewer mit 121 Mitgliedern selbstständige Bundesgemeinde.

1955 hat die Gemeinde 155 Mitglieder.

1956 wird Heinrich Strohm zum Pastor berufen.